Wer gesund bleiben oder werden will, braucht Gesundheitskompetenz – also die Fähigkeit, fundierte gesundheitsbezogene Informationen zu finden, zu bewerten und diese zielgerichtet und verantwortungsvoll umzusetzen. So können im Alltag bewusste Entscheidungen getroffen werden, etwa bei der Medikamenteneinnahme, Vorsorge oder im Umgang mit Krankheiten. Gesundheitsinformationen finden Doch genau daran mangelt es häufig: Laut einer Studie der TU München („Gesundheitskompetenz in Deutschland 2024“) haben drei von vier Erwachsenen in Deutschland Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen oder anzuwenden. Das hat Folgen, sowohl für die Betroffenen als auch für das Gesundheitssystem. Wie diese konkret aussehen, zeigt der „Health Inclusivity Index“ (HII) von Economist Impact. Die Studie entstand mit Unterstützung des Gesundheitsunternehmens Haleon, und zeigt auf, dass mangelnde Gesundheitskompetenz zu einer insgesamt schlechteren Gesundheit in der Bevölkerung führt und zudem jährlich Gesundheitskosten von mehr als 5.000 Euro pro Kopf in Deutschland verursacht. Um Menschen online über den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten zu informieren, hat Haleon die Initiative www.bewusstrichtighandeln.de ins Leben gerufen. Eigene Gesundheitskompetenz steigern Was können Betroffene aber tun, falls Gesundheitsinformationen sie überfordern? Die Antwort ist einfach: Sie können sich an die Apotheken vor Ort wenden. Sie bieten Orientierung – verlässlich, vertraulich und ohne Termin. Fachkräfte in Apotheken übersetzen Fachvokabular in Alltagssprache, geben Tipps und helfen, Entscheidungen fundiert zu treffen. Apothekerin Birgit Struve aus der Widder-Apotheke in Wuppertal beschreibt ihre tägliche Arbeit: „Wir Apothekerinnen und Apotheker sind die niederschwelligen Lotsen im Gesundheitsbetrieb. Wir versuchen, bei akuten Problemen oder Fragen rund um die Gesundheit zu helfen und Lösungen anzubieten – egal, ob es um die junge Familie geht oder den Kunden mit einem neu verordneten Medikament. Wir hören zu, stellen gezielte Fragen, sprechen Empfehlungen aus oder geben Hilfestellung bei Problemen mit der Anwendung oder Einnahme.“ Neben dieser Alltagsberatung bieten Apotheken professionelle pharmazeutische Dienstleistungen – von der Überprüfung von Wechselwirkungen bis zur Grippeimpfung. „Apothekerinnen und Apotheker haben sich zu Gesundheitsdienstleistern weiterentwickelt“, sagt Struve.
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